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Wie sieht der Medienkonsum der Zukunft aus?

Blendle

Onlineartikel sind auf dem Vormarsch, dies stellt die Medienlandschaft vor neue Herausforderungen. Der Medienkonsum wird sich zukünftig ändern, aber wie?
Das Startup-Unternehmen Blendle zeigt, wohin der Weg führen könnte. Diese niederländische Micropayment-Website offeriert an Stelle von kompletten Zeitungsausgaben nur einzelne Artikel, welche vom Leser individuell zusammengestellt werden. Somit bezahlt der Leser nur noch für Artikel, die ihn interessieren. Und es wird noch besser: Befindet der Leser einen Artikel als „nicht lesenswert“, muss er diesen nicht bezahlen. Von den 10-80 Cents, die ein Artikel kostet, gehen circa 70% an den Verlag und 30% an Blendle.
Seit einem Monat gibt es diesen Dienst auch in Deutschland. 37 Zeitungen, unter anderem die Zeit, der Spiegel, die FAZ und die SZ, nehmen daran teil.
Alexander Klöpping, Co-Founder von Blendle, konstatiert, dass Dienste dieser Art vor allem für ausführliche Hintergrundberichte funktionieren, welche nicht auf Gratiszeitungen gefunden werden können.

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