Medienmitteilung Regus: SES Release

Press Release 19.11.2019

19. November 2019

FLEXIBLE ARBEITSRÄUME –
26 MILLIARDEN CHF FÜR LOKALE SCHWEIZER WIRTSCHAFT IN 10 JAHREN

– Flexible Büros befinden sich zunehmend ausserhalb der Ballungsräume und verändern weltweit die Struktur der Wirtschaft.

– Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen in kleineren Städten und ländlicheren Regionen der Schweiz sowie die Förderung der lokalen Wirtschaft kann schon ein einzelner Standort für flexible Arbeitsräume eine Bruttowertschöpfung von 16 Millionen CHF pro Jahr für die umliegende Region generieren.

Die zunehmende Wanderung von flexiblen Büroräumen in Gebiete ausserhalb der Grossstädte weltweit schafft eine “Flex Economy”, die im nächsten Jahrzehnt mehr als 26 Milliarden CHF zur lokalen Schweizer Wirtschaft beitragen könnte, so die erste umfassende sozioökonomische Studie über flexible Arbeitsplatzlösungen in Kleinstädten und ländlicheren Regionen.

Es zeigte sich, dass ein einziger zusätzlicher Standort für flexible Arbeitsflächen in der Schweiz im Durchschnitt 131 neue Arbeitsplätze für die Region schaffen würde. Jährlich würden durch ein Co-Working Space 16.11 Millionen direkt in die lokale Wirtschaft fliessen.

Die von Regus in Auftrag gegebene und von unabhängigen Ökonomen durchgeführte Analyse untersuchte 19 Schlüsselländer, darunter die Schweiz, bezüglich der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen von flexiblen Office Spaces in kleineren Städten und Vorstadtgebieten bis 2029.

Der Anstieg von lokaler Arbeit wird weitgehend von grossen Unternehmen getrieben, die eine flexible Arbeitspolitik verfolgen. Sie verlassen sich nicht mehr auf eine einzige Firmenzentrale und setzen ihre Mitarbeiter zunehmend ausserhalb der grossen Städte bei Anbietern von flexiblen Arbeitsräumen ein. Die meisten tun dies, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu verbessern, indem sie diesen ermöglichen, näher an ihrem Wohnort zu arbeiten, sowie um Geld zu sparen und die Produktivität zu steigern.

Ein individueller flexibler Arbeitsplatzanbieter oder ein Co-Working Center in einem Vorort kann die lokale Wirtschaft durch die Inbetriebnahme eines neuen Standorts auf vielfältige Weise unterstützen: Es werden Arbeitsplätze innerhalb und ausserhalb des Zentrums geschaffen, Unternehmen und Dienstleistungen in der näheren Umgebung stimuliert, die Produktivität verbessert und neue Arbeitsmöglichkeiten für die Menschen vor Ort eröffnet.

Neue Arbeitsplätze und die “Sandwich Economy”

In den 19 untersuchten Ländern sichert ein einzelner Co-Working Space im Durchschnitt 218 Jobs (in der Schweiz 205). Dazu gehören temporäre Jobs, die während der Ausbauphase der Büroräume geschaffen werden, dauerhafte Arbeitsplätze für den Betrieb des Büros,

einschliesslich Empfang, Wartung, Reinigung, sowie die mit der Belegung des Standorts verbundenen Arbeitsplätze.

Die Untersuchung zeigt auch, dass im Durchschnitt 121 zusätzliche Arbeitsplätze in der lokalen Wirtschaft für jeden einzelnen Standort geschaffen würden (in der Schweiz 131). Denn die Präsenz von Unternehmen und ihren Mitarbeitern fördert die nahegelegene Region. Unternehmen, die sich in Vororten niederlassen, bringen lokale Waren und Dienstleistungen mit, sowie Mitarbeiter, die in der Region Geld ausgeben und dadurch die sogenannte „Sandwich Economy” erschaffen.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Neben der direkten Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen Co-Working Spaces die lokale Umgebung, indem sie die Bruttowertschöpfung (BWS), das Mass für die Wertschöpfung der in einem Gebiet produzierten Waren und Dienstleistungen, erhöhen. Die Studie ergab, dass ein durchschnittlicher Standort jedes Jahr 16,47 Millionen Dollar BWS (in der Schweiz 25,48 Millionen CHF) generieren wird, von denen 9,62 Millionen Dollar (in der Schweiz 16,11 Millionen CHF) direkt in die lokale Wirtschaft fliessen werden. Dies ist zum Teil auf die vorher erwähnte „Sandwich Economy” zurückzuführen, aber auch auf die verbesserten Karriere- und Verdienstmöglichkeiten für Einwohner und Unternehmen im Zentrum.

Für das Wohl der Allgemeinheit

Neben den direkten finanziellen Auswirkungen hat man herausgefunden, dass lokale Büroflächen den Arbeitnehmern und lokalen Regionen auch auf gesellschaftlicher Ebene zu Gute kommen. Dazu gehört vor allem die Reduzierung der täglichen Pendelzeit.

Laut der Studie würden die Schweizer Arbeitnehmer durch lokale Co-Working Spaces insgesamt 7‘600 Stunden Pendelzeit pro Jahr einsparen. Dies hat weitere Vorteile, wie beispielsweise reduzierter Stress, der wiederum die Moral und Widerstandsfähigkeit der Mitarbeiter sowie das geistige Wohlbefinden erhöht.

Praktisch erreichbare Büroflächen haben einen weiteren gesellschaftlichen Vorteil, da sie Menschen, die sonst nicht in ein Büro pendeln könnten, Arbeitsmöglichkeiten bieten. Dies könnte sowohl für behinderte Menschen als auch für Menschen mit Betreuungsverantwortung eine Chance sein.

Die nächsten 10 Jahre

Neben der Bewertung der Auswirkungen einzelner Standorte untersuchte Regus auch das geschätzte Potenzial jedes Marktes für ein grösseres, nationales Portfolio lokaler, flexibler Arbeitsplatzanbieter. Die Studie prognostizierte mögliche Veränderungen im Laufe des nächsten Jahrzehnts, die die erwarteten Trends in der Demografie der Arbeitnehmer, den technologischen Wandel und Veränderungen in den Geschäftspraktiken widerspiegeln.

Diese zusätzliche Analyse geht davon aus, dass bei anhaltendem Trend zu regionalen Co- Working Centers bis 2029 mehr als drei Millionen lokale Arbeitsplätze weltweit entstehen könnten (in der Schweiz über 34‘000 Arbeitsplätze). Die Prognose geht davon aus, dass bis

2029 rund 254 Milliarden Dollar BWS (in der Schweiz 26 Milliarden CHF) in die lokale Wirtschaft fliessen werden.

Steve Lucas, Entwicklungsökonom und Autor des Reports, sagt: “Unsere Studie zeigt eine Verschiebung der Arbeitsplätze und des Kapitalwachstums weg von den Innenstädten hin zu vorstädtische Lagen. Diese Entwicklung kann Unternehmen und Menschen zu Gute kommen durch eine Verbesserung der Produktivität und Innovation bis hin zur Verkürzung der Pendelzeit, was zu mehr Gesundheit und höherem Wohlbefinden führt.”

Mark Dixon, CEO von IWG, Muttergesellschaft von Regus, sagt: “Wenn Menschen in Grossstädte pendeln, pendeln ihre Geldbörsen mit ihnen. Was diese Studie zeigt, ist, dass die Bereitstellung von mehr Möglichkeiten für Menschen, näher am Wohnort zu arbeiten, eine enorme Wirkung haben kann, nicht nur auf sie selbst, sondern auch auf ihre lokale Umgebung. Auch die Unternehmen erkennen die Vorteile, und wir sehen eine steigende Nachfrage von Unternehmen jeder Grösse nach flexiblen Flächen in kleineren Städten und Gemeinden. Grössere Unternehmen entscheiden sich für ein “Hub-and-Spoke”-Immobilienmodell. Gleichzeitig wollen kleinere Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln und zusammenarbeiten und wählen daher flexible Arbeitsbereiche, um in der Nähe anderer Unternehmen zu sein.

Wir haben bereits Hunderte von Standorten an solchen Orten, von denen einige nur zehntausend Einwohner haben, und wir planen, in naher Zukunft viele weitere zu eröffnen, wenn dieser Trend anhält. Unsere Vision ist, dass es in naher Zukunft an jeder Ecke einen flexiblen Arbeitsplatzanbieter geben wird.”

Den vollständigen Bericht können Sie unter hier herunterladen. FREIGABEMITTEILUNGEN

– Die Regus-Studie analysierte die sozioökonomischen Auswirkungen von flexibler Arbeit in 19 Ländern: Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Neuseeland, Philippinen, Südafrika, Spanien, Schweiz, Grossbritannien und die USA.

ÜBER REGUS

Seit seiner Gründung 1989 ist Regus einer der Vorreiter für flexible Büroräume und verhilft Unternehmen zu einer Arbeitsweise, die ihren Mitarbeitern gut tut.
Inzwischen unterhält Regus 3’000 Standorte mit hellen, inspirierenden Büroräumen auf der ganzen Welt. Dank diesem globalen Netzwerk können moderne Unternehmen auf agilere Art und Weise arbeiten, wo, wann und wie sie wollen. Regus bietet Unternehmen die Flexibilität, ohne Risiko oder Verpflichtungen wachsen zu können, und zieht eine vielfältige Gemeinschaft aus 2,5 Millionen Menschen an, von Einzelunternehmen und KMUs bis hin zu internationalen Grosskonzernen.

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