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Transparenz statt Black Box: Wie Technologie Private Equity steuerbar macht

Press Release 24.11.2025



Transparenz statt Black Box: Wie Technologie Private Equity steuerbar macht

Zürich, 24. November 2025 – Private Equity zählt zu den renditestärksten Anlageklassen und macht bei vielen Family Offices rund 20–25 % der Vermögensallokation aus. Trotz dieser Bedeutung bleibt sie eine Black Box: lange Haltedauern, komplexe Transaktionen und illiquide Strukturen erschweren eine transparente Steuerung. Während liquide Anlagen heute nahezu in Echtzeit abgebildet werden, arbeiten Wealth Manager bei Private Equity noch immer mit verstreuten Datenquellen. Entsprechend wächst der Druck zur Automatisierung.

Unterschiedliche Datenquellen sorgen für Mehraufwand

Viele Private-Equity-Prozesse erfolgen noch manuell: Kapitalabrufe, Ausschüttungen und quartalsweise NAV-Reports müssen aus unterschiedlichen PDFs, E-Mails und Excel-Files zusammengeführt werden, ein fehleranfälliger und zeitintensiver Vorgang, der bei einem typischen PE-Portfolio schnell über 100 Dokumente pro Jahr umfasst.

„Single Source of Truth“ als Lösung

Moderne Technologieplattformen bündeln sämtliche Transaktionen und verknüpfen sie mit den Originaldokumenten. Das Family Office profitiert so von einer „Single Source of Truth“: Alle Kapitalflüsse und Bewertungen befinden sich an einem Ort, Cashflow-Planungen und Performance-Analysen lassen sich schnell und problemlos durchführen. Die neueste Software berücksichtigt dabei nicht nur klassische Kennzahlen wie Committed Capital, Paid-in Capital oder NAV, sondern auch Performancegrössen wie Internal Rate of Return oder Total Value to Paid-in. Damit wird es möglich, die J-Curve, den zeitlichen Verlauf von Renditen, lückenlos dazustellen und Prognosen künftiger Cashflows und des Liquiditätsbedarfs zu erstellen.

Benchmarks als Schlüssel der Asset Allokation

Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Steuerung von Private-Equity-Portfolios sind belastbare Benchmarks, denn nur so lässt sich die eigene Performance im Marktumfeld einordnen. „Bei QPLIX kooperieren wir dafür mit Cambridge Associates, einem der weltweit führenden Datenanbieter. Die quartalsweise aktualisierten Benchmarks umfassen tausende Fonds weltweit und ermöglichen ein präzises Ranking nach Vintage-Jahren, IRR und Multiples.“, erzählt Philipp Pötzl, Founder von QPLIX.  Für Wealth Manager entsteht damit die Möglichkeit, ihre Allokationen direkt mit relevanten Peergroups und Marktstandards zu vergleichen: eine Grundlage, die laut Cambridge Associates in der strategischen Asset Allokation zunehmend entscheidend wird.

Automatisierung: Von Excel-Pflege zur Übersicht in Echtzeit

Neben Benchmarks ist die Automatisierung des Datenmanagements entscheidend. KI liest Capital Calls automatisch aus und verbucht sie im QPLIX-System. E-Mail-Importe ergänzen die Automatisierung, so dass der manuelle Aufwand auf ein Minimum reduziert wird. Gleichzeitig lassen sich Bewertungsmodelle und externe Gutachten zentral hinterlegen, sodass sämtliche Bewertungsgrundsätze transparent dokumentiert und Governance-Vorgaben jederzeit nachverfolgbar bleiben.

Technologie wird zum wichtigen Hebel

Private Equity ist zwar eine zentrale Renditequelle, jedoch mit hohen administrativen Hürden verbunden. Moderne Technologie automatisiert Prozesse, integriert Datenquellen und schafft echte Transparenz. „Damit wird Private Equity nicht nur effizient verwaltbar, sondern auch strategisch und präzise steuerbar. Für professionelle Investoren und insbesondere Family Offices verwandelt sich die Black Box so in eine klar strukturierte und steuerbare Kernanlageklasse.“, sagt Pötzl abschliessend.

 

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QPLIX ist führender Anbieter einer ganzheitlichen Softwarelösung für die digitale Vermögensverwaltung. Die SaaS-Plattform des 2012 von Kai Linde, Philipp Pötzl und Mathias Lindermeir gegründeten Softwareunternehmens wird weltweit von Vermögensverwaltern, Family Offices, Stiftungen, Fonds und institutionellen Investoren genutzt. Über die WealthTech-Software werden aktuell Vermögenswerte im Wert von über 300 Milliarden Euro verwaltet. QPLIX unterstützt alle liquiden und illiquiden Assetklassen und komplexe juristische Strukturen. Damit ermöglicht das Unternehmen Finanzexperten ein ganzheitliches und effizientes Portfoliomanagement. Am Hauptsitz in München und ausgewählten internationalen Standorten sorgt ein interdisziplinäres Team aus über 140 Softwareentwicklern und Finanzexperten für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform und die Zufriedenheit der Anwender.

 


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