Message from 25.03.2019

Medienmitteilung IWG: Global Workspace Study

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Medienmitteilung

Flexibilität entscheidet Kampf um Talente

Neue IWG Studie zeigt: Flexibles Arbeiten ist neue Normalität

ZÜRICH, 25.3.2019 – Resultate aus einer globalen Studie von IWG, dem führenden Anbieter für flexible Arbeitsplätze, zeigen, dass Unternehmen, die kein flexibles Arbeiten anbieten*, Gefahr laufen, Spitzenkräfte zu verlieren. 83% der Menschen ziehen gemäss der Studie einen Arbeitsplatz vor, der flexible Arbeit bietet vor einem unflexiblen. Rund 75% der 15’000 Befragten aus 80 Ländern glauben, dass flexibles Arbeiten zur neuen Normalität geworden ist. In den letzten zehn Jahren haben 85 % der Unternehmen eine flexible Arbeitsplatzpolitik eingeführt oder planen, eine einzuführen. Die Studienergebnisse zeigen, dass es bezüglich der Definition wie ein «durchschnittlicher Arbeitstag» auszusehen hat, eine Machtverschiebung hin zum Arbeitnehmer gegeben hat.

Doch nicht alle Unternehmen können das Konzept des flexiblen Arbeitens voll umsetzen. 60% der Befragten geben an, dass eine dafür nötige Veränderung der Unternehmenskultur das Haupthindernis für die Umsetzung einer flexiblen Arbeitsplatzpolitik ist. Dies ist besonders für Unternehmen mit langjährigem, unflexiblem Arbeitsansatz eine Herausforderung. 76 % der Schweizer Befragten sehen darin die grösste Herausforderung. Über 50 % der Schweizer glauben, dass die Vorteile der flexiblen Arbeit in ihrem Unternehmen noch unklar sind.

Mark Dixon, CEO und Gründer von IWG, sagte: «Letztes Jahr hat unsere Global Workspace Survey davon gesprochen, dass wir einen Wendepunkt erreicht haben. Heute wird flexibles Arbeiten stark als Norm für jene Unternehmen gesehen, die auf Produktivität und Agilität setzen und den «War for Talents» gewinnen wollen. Die Hälfte aller Befragten geben an, mindestens die Hälfte der Woche ausserhalb des Hauptstandortes ihrer Firma zu arbeiten.

Die Forschung von IWG zeigt, dass Unternehmen, die die finanziellen und strategischen Vorteile eines flexiblen Arbeitsplatzes noch nicht berücksichtigt haben, dies jetzt tun müssen. Andernfalls werden sie als nicht mehr zeitgemäss angesehen bezüglich ihrer Definition eines grossartigen Arbeitstags – sowohl von Konkurrenten als auch von Arbeitskräften. Dies würde das Risiko, Talente zu verlieren, vergrössern.»

Talente gewinnen und halten

71% der Unternehmen sind gemäss Studie der Meinung, dass sie dank flexiblem Arbeiten ihren Talentpool erweitern können. Fast 80 % der Unternehmen führen flexible Arbeit an, um ihre Mitarbeiter länger halten zu können. 32% der Mitarbeiter sagen, dass sie flexible Arbeit einer prestigeträchtigeren Rolle vorziehen würden.

Diese Ergebnisse lassen sich mit dem verstärkten Fokus auf Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erklären: Flexible Arbeitszeiten sollen dieses Gleichgewicht um 78% verbessern. Die Ergebnisse zeigen auch, dass ein flexiblerer Arbeitsplatz ein integrativeres Arbeitsumfeld fördern soll, mit Vorteilen für Eltern, ältere Arbeitnehmer, Menschen, die unter Stress leiden oder mit psychischen Problemen kämpfen.

Kein Pendeln mehr?

Die Ergebnisse der IWG Studie zeigen, dass für 40% der Menschen weltweit pendeln der schlimmste Teil des Tages ist. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass pendeln bis 2030 obsolet sein wird. Die Pendler sind zunehmend verärgert über ihren Weg zur Arbeit und jeder fünfte (22%) Befragte glaubt, dass er aufgrund von Verspätungen regelmässig zu spät zur Arbeit kommt. Fast die Hälfte (48%) der Arbeitnehmer arbeitet beim Pendeln. Entsprechend sind 42% der Meinung, dass ihre offizielle Arbeitszeit auch die Reisezeit umfassen sollte.

Produktivität

85 % der befragten Unternehmen weltweit – und 97% der befragten Schweizer – bestätigen, dass die Produktivität in ihrem Unternehmen durch mehr Flexibilität gestiegen ist. Über 40% der Befragten meinen, dass die Produktivität durch flexibles Arbeiten um rund 20% gesteigert werden konnte. Diese Zahlen sind wichtig, da gemäss UN die globale Verlangsamung der Produktivität in den letzten Jahren eines der prägendsten Merkmale der Weltwirtschaft war1.

Agilität und Unsicherheit

55 % der befragten Unternehmen gaben an, dass sie 2019 agiler sein wollen. Mehr als ein Drittel der Unternehmen strebt in diesem Jahr eine internationale Expansion an, und die Mehrheit der Befragten (64%) gibt an, dass sie durch flexible Arbeit die Markteinführung in neue Länder beschleunigen wollen. 66% wollen mit flexiblen Arbeitsbedingungen ihr Wachstum unterstützen. 65% setzen auf flexible Arbeit um die Investitions- und Betriebskosten zu senken. Für besseres Risikomanagement & Portfoliokonsolidierung setzen ebenfalls 65% auf flexibles Arbeiten.

*Für die Mehrheit der Befragten ist die Definition einer flexiblen Arbeitsplatzpolitik die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz zu wählen und zu wechseln.

Über IWG

IWG ist internationaler Betreiber von führenden Workspace Providern. Unsere Unternehmen helfen mehr als 2,5 Millionen Menschen und deren Unternehmen dabei, produktiver zu arbeiten. Dies gelingt uns, indem wir eine grosse Auswahl an professionellen, inspirierenden und gemeinschaftlichen Arbeitsräumen, Communitys und Dienstleistungen bieten.

Die Digitalisierung und neue Technologien verändern die Arbeitswelt zunehmend. Die Leute möchten für ihre persönliche Produktivität den Vorteil nutzen, zu leben und zu arbeiten, wo und wie sie möchten. Unternehmen wünschen sich wiederum finanzielle und strategische Vorteile. Zu unseren Kunden zählen Start-ups und KMUs, aber auch grosse multinationale Konzerne mit einzigartigen Geschäftszielen, Mitarbeitern und Ambitionen. Sie suchen Arbeitsräume und Communitys, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Sie suchen nach Optionen.

Durch unsere Unternehmen Regus, Spaces, No18, Basepoint, Open Office und Signature bieten wir unseren Kunden diese Auswahl und dienen der gesamten Arbeitswelt. Wir schaffen einen persönlichen, finanziellen und strategischen Mehrwert für Unternehmen jeder Grössenordnung. Angefangen bei einigen der spannendsten Unternehmen und namhaftesten Organisationen der Welt bis hin zu Einzelpersonen und der nächsten

Generation von Marktführern. Alle sie nutzen den Vorteil des flexiblen Arbeitens, um ihre Produktivität, Effizienz, Agilität und Marktnähe zu steigern. Wir haben den Wendepunkt erreicht. Die Workspace-Revolution ist da.

Weitere Informationen auf www.iwgplc.com.

Für Fragen:

Brand Affairs
Nina Meroni
nina.meroni@brandaffairs.ch
Office +41 44 254 80 00